Welche Rechte haben Menschen, die aus Deutschland in die Türkei zurückkehren?

Es gibt für Menschen, die aus dem Ausland wieder in die Türkei zurückkehren bestimmte Regeln und Gesetze um Individuen und internationale Beziehungen zu schützen. Diese Regeln und Gesetze können sich jedoch je nach Lage ändern. In diesem Artikel befassen wir uns mit dem Thema und betrachten einmal über welche Rechte Menschen, die aus dem Ausland wieder in die Heimat kehren eigentlich verfügen.

Erster Schritt für die Rückkehr: Aufenthaltserlaubnis

Beim Thema Aufenthaltserlaubnis gelten für türkische und deutsche Bürger unterschiedliche Regelungen. Verfügt man über eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, dann verlangt der deutsche Staat, dass man versichert ist. Falls man sein Studium noch fortführt, dann ist man bis zum 25. Lebensjahr über die Versicherung der Eltern abgesichert. Arbeitet man zur gleichen Zeit, dann wird die Versicherung vom Arbeitgeber eingezahlt und man sich noch privat versichern lassen. Falls man Rentner ist, dann wird die Versicherung vom Staat bezahlt. Eine Person mit Aufenthaltserlaubnis in Deutschland muss also bei der Rückkehr in die Türkei auf diese Rechte verzichten.

Verfügt man über eine Aufenthaltserlaubnis in der Türkei, dann muss man dafür sorgen, dass man versichert wird. Ist man jedoch in beiden Ländern versichert und der deutsche Staat bemerkt diese Situation, dann kann es sein, dass man eine Strafe bezahlen muss. Also kann man nicht in beiden Ländern auf einmal versichert sein, außer man zahlt seine Versicherung selbst ein.

Wenn man über Aufenthaltserlaubnis in beiden Ländern verfügt, dann muss man alle sechs Monate ein- und ausreisen damit man seine Rechte nicht verliert und weiterhin ohne Visum nach Deutschland einreisen kann. Verfügt man jedoch über die deutsche Staatsangehörigkeit, dann kann man zu jedem beliebigen Moment nach Deutschland einreisen und von dort wieder ausreisen, Für deutsche Staatsbürger gilt in der Türkei eine Aufenthaltsfrist von 90 Tagen.

“Blaue Karte” die Alternative für die, die ihre deutsche Staatsangehörigkeit nicht abgeben möchten

Möchte man als deutscher Staatsbürger mit türkischem Ursprung in der Türkei leben, dann kann man eine sog. “blaue Karte” beantragen. Mit dieser Karte verfügt man über Rechte wie Aufenthaltserlaubnis, Arbeitserlaubnis, genau wie ein türkischer Staatsbürger. Um eine solche Karte beantragen zu können muss man türkischer Staatsbürger gewesen sein.

Thema Wohnsitz

Nach der relativ einfachen Anmeldung des Wohnsitzes beim Bürgerregister kann man Strom, Wasser, Kabel TV und weitere Anschlüsse abonnieren.

Banken und Kredite

Wenn man als Deutscher Bürger in die Türkei zurückzieht, dann kann man von Banken zwar eine Kreditkarte bekommen, aber beim Thema Kredite sind die Banken eher vorsichtig denn man hat ja schließlich als deutscher Bürger das Recht zu jeder Zeit das Land zu verlassen. Deshalb kann es sein, dass Banken bei einem Kredit-Antrag eine Bürgschaft verlangen. Als türkischer Staatsbürger kann man jedoch ohne weiteres einen Kredit bei einer Bank beantragen.

Wahlrecht

Kehrt man als deutscher Bürger in die Türkei zurück, dann hat man natürlich kein Wahlrecht. Als türkischer Bürger jedoch kann man ohne weiteres von diesem Recht Gebrauch machen.

Wenn man Deutschland endgültig verlässt, sollte man darauf achten, dass man sich ordnungsgemäß abmeldet und alle Abonnements beendet.

Bevor Sie aus Deutschland endgültig in die Türkei zurückkehren, empfehlen wir Ihnen noch unseren Artikel Bei Welchen Unternehmen Können Deutschsprachige Am Leichtesten Eine Arbeit Finden? zu lesen!

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